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75.9, 2015

Freiheit im Experiment

Der kanadische Künstler, Designer und Architekt Omer Arbel bewegt sich mit seinen kreativen Arbeiten zwischen den Disziplinen und schafft dabei außergewöhnliche Objekte und Bauten, die faszinieren und ein neues Raumerleben bieten. Im Phaidon Verlag ist kürzlich die erste Monografie über sein Werk erschienen.
08.06.2021

Die Autorin Stephanie Rebick hat unter dem schlichten Titel "Omer Arbel" auf 448 Seiten das experimentelle Werk des Künstlers, Designers und Architekten bis dato festgehalten: Unterteilt in die Kapitel "Unheimlich", "Entropie", "Transdisziplinär" und "Futurismus" werden anhand von Beispielen seine vielfältigen Arbeiten reich bebildert vorgestellt. Seien es die außergewöhnliche Leuchtendesigns für Bocci, dessen Mitbegründer und Kreativchef er ist, oder architektonische Experimente wie "75.9", für dessen Struktur er den Beton in große Stoffbahnen goß. Omer Arbel nimmt neue Strömungen auf, erkundet alte Handwerkstechniken, wissenschaftliche Forschungen und kreiert im Prozess organische Formen, mit denen er die Grenzen des Materials auslotet – sei es Glas, Ton, Metall, Beton oder Wachs. In performativer und intuitiver Herangehensweise lässt er das Werk im Prozess entstehen, ohne einem festgelegten Ablauf zu folgen. Seine Arbeiten benennt der Gestalter in fortlaufender numerischer Reihenfolge, beginnend mit 0,0. (am)

"Omer Arbel" von Stephanie Rebick
Sprache: Englisch
448 Seiten, 400 Abbildungen
Phaidon Verlag
ISBN: 9781838662530
79,95 Euro

"75.9"

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