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Schöner baden gehen
02.09.2014
Das Hallenbad Querenburg bekam im Zuge der Sanierung eine neue Streckmetall-Einhängedecke. Foto © Lindner Group

Schwimmbäder – ein Freizeitspaß mit langer Tradition. Städte und Kommunen nehmen es sich zur Aufgabe, das nasse Vergnügen zu fördern. Zum einen, um der wachsenden Anzahl von Nichtschwimmern entgegenzuwirken, zum anderen, um sie als Institution zur Gesundheitsförderung zu erhalten. Keine leichte Aufgabe, denn viele Badeanstalten sind in den 1970er Jahren entstanden und technisch wie optisch in die Jahre gekommen. Veraltete Filter- und Wärmeanlagen sind im Hinblick auf steigende Energiekosten nicht mehr rentabel. Zudem bietet die zum Teil triste Gestaltung der Räume wenig Anreiz für Gäste, sich lange in den Hallen aufzuhalten. Es gilt also, die Schwimmbäder durch eine Komplettsanierung wieder attraktiv zu machen. Zum Beispiel durch den Einbau von Metalldecken aus eigener Produktion der Lindner Group. Diese werden nicht nur den technischen Anforderungen an eine Schwimmhalle gerecht, sondern werten auch optisch auf.

Wie im Hallenbad Querenburg in Bochum. Die Badeanstalt, 1978 erbaut, bedurfte einer Komplettsanierung: Die Decken und Filteranlagen waren marode und der damals verbaute Asbest musste entfernt werden. Eine besondere Herausforderung waren hierbei die Verkleidung von Wänden, Böden und Decken, deren Oberflächen korrosionsbeständig sein müssen, da die feuchtwarme Luft mit hohem Chlorid-Anteil der Bausubstanz schadet. Erschwerte Bedingungen also, doch die Umbaumaßnahmen haben sich gelohnt.
Die Wände, die vorher durch nackten Beton ästhetisch wenig überzeugten, bekamen einen weißen Anstrich, auch Duschen, Toiletten und Umkleideräume wurden renoviert. Alle Filter wurden erneuert und eine Anlage zur Wärmerückgewinnung installiert. Der Bauherr entschied sich gegen neue Fliesen im Schwimmbecken, sondern ließ es mit Edelstahl auskleiden – das sieht schick aus und ist zudem leichter zu reinigen. Die Lindner Group war verantwortlich für den Einbau der neuen Decke. Man entschied sich für die Streckmetall-Einhängedecke LMD-St 213 BWS: Optisch überzeugt sie, denn die Anordnung des Maschenverlaufs ähnelt einem Schachbrett und wirkt durch den verzinkten Stahl filigran und transparent, während die integrierte Lichtlösung die Halle optimal ausleuchtet.

Auch bei der Rundumerneuerung des Hallenbads Massing war die Lindner Group beteiligt. Die Badeanstalt am Marktplatz im niederbayrischen Landkreis Rottal-Inn wurde mit einer Zentralheizungsanlange mit Wärmetauscher ausgestattet. Eine neue Paneeldecke in Dolomitweiß und eine Lamellendecke in Gelb schaffen ein angenehmes, freundliches Ambiente. Beide Metalldecken sind außerdem korrosionsgeschützt (C4L) – Chlor kann ihnen also nichts anhaben. Die Sanierung hat sich für den Auftraggeber auch in ökologischer Hinsicht ausgezahlt, denn die Energiekosten wurden durch die Maßnahmen erheblich gesenkt.

Das Hallenbad Querenburg bekam im Zuge der Sanierung eine neue Streckmetall-Einhängedecke. Foto © Lindner Group
Das Deckensystem ist ballwurfsicher, genau wie die integrierte Lichtlösung. Foto © Lindner Group
Der verzinkte Stahl und die betonte Fuge verleihen der Decke auch ein ansprechende Äußeres. Foto © Lindner Group
Zum Einsatz kam auch eine Paneeldecke in Dolomitweiß – mit einer Nutzungsdauer von bis zu dreißig Jahren. <br/>Foto © Lindner Group
Die Metalldecke ist nicht nur korrosionsgeschützt, sondern verleiht der Decke noch ein optisches Raster. Foto © Lindner Group

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