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Viele Bücher, eine Brücke
02.04.2015

Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe hat der Magistrat von Bad Vilbel geschlagen: Der beschauliche Ort, nördlich von Frankfurt am Main gelegen, benötigte sowohl eine Brücke als auch einen Bibliotheksneubau. Allerdings war die Finanzierung nur für eines der beiden Bauwerke möglich. Um trotzdem nicht verzichten zu müssen, entschied man sich für eine überaus clevere Kombination aus Brücke und Bücherei und ließ eine „Büchereibrücke“ bauen. Entworfen wurde diese von dem Münchner Architekturbüro Demmel und Hadler Architekten. Der riegelförmige Bau mit umlaufender Lamellen-Glasfassade schiebt sich über den kleinen Fluss namens Nidda. Der breite Außenbereich des Gebäudes verbindet den zentralen Platz des Ortes mit dem Naturraum auf der gegenüberliegenden Uferseite. Und gleichzeitig dient dieser Außenbereich über der Nidda als Terrasse für das Café, das sich im Erdgeschoss der Bibliothek befindet.

Hohlboden von der Lindner Group mit hoher Tragfähigkeit

Rund 45.000 Medien mussten in der Büchereibrücke untergebracht werden. Hierfür braucht es einen Boden, der angesichts der hohen Traglast der Bücherregale extrem belastbar ist. Demmel und Hadler Architekten entschieden sich für das Hohlbodensystem „FLOOR and more® power“ der Lindner Group – bestehend aus Gipsfaser-Platten, die fugenlos miteinander verklebt werden und einer Unterkonstruktion mit Hohlbodenstützen, welche für die Aufnahme der hohen Lasten ausgelegt sind. Unebenheiten im Untergrund können problemlos ausgeglichen werden, denn die Metallstützen sind in der Höhe stufenlos verstellbar. Aufgrund seiner ebenen Oberfläche ist das Bodensystem gerade für PU-Beschichtungen – besonders beliebt bei Architekten – geeignet. Der Hohlraum zwischen der Tragschicht und der Rohdecke bietet Platz für Elektro- und EDV-Kabel sowie Heizung und Belüftung. Die Gebäudetechnik bleibt also unter den Gipsfaserplatten versteckt, so dass die Architekten bei der Innenraumgestaltung maximale Gestaltungsfreiheit hatten. Im Obergeschoss beispielsweise laden großzügige Lesebereiche mit gemütlichen Sesseln dazu ein, Platz zu nehmen, zu lesen und den Ausblick über den Fluss zu genießen.

www.demmelundhadler.de

Im Erdgeschoss wurde eine Mediathek für Kinder eingerichtet – der Hohlboden bietet hohen Schallschutz für ungestörtes Lesen. Foto © Lindner, Arnstorf (D)
Nach seinem Einbau ist der Hohlboden schon nach einem Tag belastbar. Foto © Lindner, Arnstorf (D)
Die Calciumssulfat-Platte des Bodens ist sehr leicht und dennoch robust. Foto © Lindner, Arnstorf (D)
Die Lindner Group bietet die Unterkonstruktion mit passendem Zubehör an – wie hier mit Elektrant. <br/>Foto © Lindner, Arnstorf (D)
Bücherregale mit schwerer Last: Der Hohlboden „FLOOR and more® power“ von der Lindner Group ist extrem stabil und damit ideal für öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken. Foto © Lindner, Arnstorf (D)
Die Cafeteria im Eingangsbereich mit Blick ins Grüne und einem Außenbereich zum Sitzen an warmen Tagen. Foto © Lindner, Arnstorf (D)
Durch die begehbare Verglasung im Erdgeschoss lässt sich ein Blick auf den Fluss erhaschen. <br/>Foto © Lindner, Arnstorf (D)
Die Unterkonstruktion des Bodensystems mit Hohlraum – die Metallstützen können passgenau in der Höhe verstellt werden, um Unebenheiten im Untergrund auszugleichen. Foto © Lindner, Arnstorf (D)

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