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Layer, Benjamin Hubert, Trove, Stylepark
© Layer

Krypto-Portemonnaie

Benjamin Hubert und Layer haben eine raffinierte Geldbörse für Kryptogeld entwickelt.
von Fabian Peters | 13.06.2018

Kryptowährungen wie Bitcoin finden immer weitere Verbreitung. Gleichzeitig ist die Verwendung als alltägliches Zahlungsmittel bislang mit Problemen verbunden. Das Verwalten der Passwörter zur Nutzung des Kryptogeldes etwa birgt Gefahren: Ist der Zahlenschlüssel verloren, kann über den mit ihm verbundene Betrag praktisch nicht mehr verfügt werden. Es wird vermutet, dass 35 Prozent aller je erzeugten Bitcoins durch Passwortverlust unwiederbringlich dem Zugriff ihrer Besitzer entzogen sind. Benjamin Hubert und seine Designagentur Layer haben nun in Zusammenarbeit mit dem Fintech-Startup Trove einen persönlichen Kryptogeld-Speicher entwickelt, der weder gehackt noch verloren werden kann. 

Der Speicher, auf dem das Kryptogeld offline aufbewahrt wird, hat die Form einer flachen Münze mit zwei Zentimetern Durchmesser. Er wird mittels Fingerdruck auf die Vorderseite entsperrt, wobei die sogenannte ECG-Signatur, das individuelle Elektrokardiogram des Besitzers, als Erkennungsmerkmal verwendet wird. Via Bluetooth kommuniziert der Speicher dann mit dem Smartphone des Users und erlaubt Zahlungsvorgänge. Auf diese Weise können Kryptogeld-Zahlenschlüssel weder verloren noch vergessen werden. 

Der Speicher ist mit einer Oberfläche aus silbereloxiertem oder schwarz-porösem Aluminium erhältlich. Als Zubehör hat Layer verschiedene Accessoires mit magnetischer Halterung entworfen: ein Armband aus Kvadrattextil, eine längenverstellbare Halskette mit einem Medaillon-Container aus Terrazzo, Acryl oder Keramik sowie eine einfache Brosche. (fap)

Layer, Benjamin Hubert, Trove, Stylepark
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