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STYLEPARK GIRA
Einladung zum Dialog

​Der Haustechnikspezialist Gira präsentiert sich mit einem neuen inhaltlichen und visuellen Konzept. Torben Bayer, Leiter Markenentwicklung und Marketing, erklärt uns die Idee dahinter.
von Fabian Peters | 26.05.2020

Fabian Peters: Seit Kurzem präsentiert sich Gira mit neuer Markenphilosophie und neuem visuellen Erscheinungsbild. Was war der Grund, den Außenauftritt grundlegend zu überarbeiten?

Torben Bayer: Für viele war und ist Gira die Marke mit den Schaltern. Das sind auch unsere Wurzeln. Aber Gira ist längst mehr – zum Beispiel einer der Pioniere von Smart Home. Das wollen wir jetzt deutlicher zeigen, besonders auch gegenüber dem Endkunden, der durch die Digitalisierung mehr Einfluss auf die Marken- und Produktwahl bei technischen Einrichtungsprodukten hat.

Gira steht fast sinnbildlich für Lichtschalter. Wollen Sie das ändern?

Torben Bayer: Wir bleiben die für "An" und "Aus" – aber wir sind auch die für die ganze Welt dazwischen. Diejenigen, die mit ihren Systemen für Sorglosigkeit, Sicherheit, Wohlgefühl, Kreativität und Freiheit sorgen – ein Lebensgefühl, das über Produkte hinausgeht. Zu diesem Lebensgefühl, das wir den "Gira Moment" nennen, tragen natürlich auch alle entscheidend bei, die bei der Beratung, Planung und der Installation unserer Lösungen mitwirken. Diese Zusammenarbeit ist uns von jeher wichtig – jetzt einmal mehr.

Welche Kernelemente umfasst der neue Auftritt?

Torben Bayer: Die Basis bildet die neue Formulierung unseres Markenselbstverständnisses. In der Visualisierung setzen wir aktiv auf den "Gira Moment", die emotionale Erlebbarkeit unserer Lösungen und ihrer Mehrwerte. Am besten wird das in unseren Motiven und Filmen deutlich. Der neue Auftritt verbindet diese Emotionalität mit der gestalterischen Konzentration auf das Wesentliche, für die Gira bei seiner Bildsprache und Kommunikation seit jeher genauso steht, wie bei seinen Produkten.

Wie lassen Sie den "Gira Moment" für den Kunden erlebbar werden?

Torben Bayer: Wir stellen in der Kommunikation bewusst provokative Fragen, die zeigen sollen, dass wir auch nach über 100 Jahren Visionen für ein neues Technologieverständnis entwickeln können. Zum Beispiel: Ist Intuition nicht das beste Bedienelement? Oder: Können Räume von uns lernen? Über die reine Informationsvermittlung hinaus wollen wir so vor allem berühren, überraschen, involvieren und neugierig machen, gleichzeitig aber auch Orientierung und Entscheidungshilfe geben.

Welches Selbstverständnis bringt Gira im neuen Auftritt zum Ausdruck?

Torben Bayer: Wir sehen uns als diejenigen, die helfen, die Welt mit neuen Lösungen zu gestalten: als Türsteher, Vorausdenker, Smart-Home-Pioniere, Weiterentwickler, Systemdenker, KNX Partner, Zukunftsgestalter, Patentmeister, Preisträger und Designer. Im Herzen jedoch bleiben wir Ingenieure, die begeistern wollen. Für neue Technologien, smarte Umsetzungen und überzeugendes Design. Vision und Bodenhaftung gehören gleichermaßen zu unserem Selbstbild. Dieses Selbstverständnis ist für uns nicht neu, wir hatten es immer. Jetzt haben wir es nur neu formuliert.

Neue Inhalte, neues visuelles Erscheinungsbild – wie transportieren Sie beides nun zu Ihren Kunden?

Torben Bayer: Wir nutzen für die Kommunikation mit unseren Zielgruppen seit jeher die gesamte Bandbreite der Kontaktmöglichkeiten, setzen aber nun schon mehrere Jahre gezielt auf die Online-Kommunikation. Die aktuellen Kontaktbeschränkungen unterstreichen die Notwendigkeit dazu. Die digitale Kommunikation bietet weitaus mehr als klassische Medien, etwa sich dialogisch in Netzwerken auszutauschen. Unser Selbstverständnis gibt auch hier den Weg vor: Wir sind die, die zuhören und im Dialog neue Lösungen entwickeln.

Wen haben Sie als Zielgruppe bei diesen Kommunikationsmaßnahmen besonders im Blick?

Torben Bayer: Eine wichtige Neuerung ist sicherlich, dass wir uns in der Kommunikation mehr auf den Endkunden ausrichten wollen. Von ihm versprechen wir uns neue Einblicke in die Nutzung unserer Lösungen. Wenn wir den Markt mehr aus seiner Perspektive denken, werden wir zu neuen Lösungen kommen, die uns auch als mittelständisches Unternehmen eine eigenständige Rolle bei großen Themen wie Smart Home/Smart Building ermöglichen.

Gibt der neue Außenauftritt bereits einen Hinweis darauf, wie sich Gira in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird?

Torben Bayer: Der Auftritt ist Startpunkt für ein neues Verständnis davon, welchen Beitrag Gira zukünftig für die technologische Unterstützung des Alltages leisten möchte. Das bringt wichtige Impulse für die Produktentwicklung, für innovative neue Anwendungen und Services, für die Kooperation mit anderen Marken und Netzwerken rund ums Gebäude – und letztlich auch für die Zusammenarbeit mit Architekten und Planern. Sie sind es, die Visionen für Gebäude und das Leben darin entwickeln. Mit ihnen möchte Gira gern in einen aktiven Dialog dazu eintreten. Der neue Auftritt versteht sich auch als Einladung dazu.