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Neues Licht am Main

Zur diesjährigen Light + Building in Frankfurt am Main richtet sich die Luminale neu aus.
06.03.2018
Die Luminale umfasst Performances, Lichtskulpturen, Videoarbeiten und Veranstaltungen – den Römer verwandelt Philipp Geist in eine begehbare Lichtinstallation.
Die Luminale umfasst Performances, Lichtskulpturen, Videoarbeiten und Veranstaltungen – den Römer verwandelt Philipp Geist in eine begehbare Lichtinstallation.
© Philipp Geist
Die Luminale umfasst Performances, Lichtskulpturen, Videoarbeiten und Veranstaltungen – den Römer verwandelt Philipp Geist in eine begehbare Lichtinstallation.

Parallel zur Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik findet vom 18. bis 23. März 2018 in Frankfurt am Main die Luminale statt. 2002 gegründet, will sich die Publikumsveranstaltung in diesem Jahr als "Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung" neu positionieren und an den Standorten in Frankfurt und Offenbach einen interdisziplinären Diskurs über Stadt und Zukunft bieten. Als temporäres Festivalzentrum dient das Instituto Cervantes am Rothschildpark. Die Präsentation der internationalen Lichtkunst in Form von Performances, Lichtskulpturen, Videoarbeiten und Veranstaltungen ist in fünf Kategorien unterteilt: Art, Community, Study, Solutions und Better City. 140 Projekte werden vorgestellt – so inszeniert Philipp Geist den Römer als begehbare Lichtinstallation und das Künstlerkollektiv Karmachina beleuchtet in einer Videomapping-Show die bewegte Geschichte der Alten Oper. Das Konzert- und Veranstaltungshaus im Stil der Neorenaissance ist das erste Mal ein Schauplatz der Luminale.

Um anhand der zahlreichen Arbeiten einen ersten Überblick zu erhalten, bietet sich die Teilnahme an einem "Light Walk" an, der 35 Arbeiten aus allen Kategorien in einem innerstädtischen Rundgang zusammenfasst. Die Lichtinstallationen des Festivals gewähren einen neuen Blick auf die Stadt: So erhellt das Projekt "Licht an" von Jens Schader mittels leuchtenden Elementen Plätze in der Großwohnsiedlung am Ben-Gurion-Ring aus den 1970er Jahren. Mitunter wird die Lichtkunst auch interaktiv erlebbar: Wie auf der Fassade des gemeinnützigen Vereins Atelierfrankfurt. Dort zeigt das Künstlerkollektivs Meso ihr Projekt "Popcorn". Die Projektion reagiert auf Schall – klatschen die Besucher in die Hände, brodelt die Popcornmaschine. Je mehr Besucher klatschen, umso intensiver pufft der Mais. (am)

Interdisziplinärer Diskurs über Stadt und Zukunft: Die Installationen des Festivals bieten neue Perspektiven - wie in der Liebfrauenkirche, inszeniert von Ingo Bracke und Peter Reulein.
Interdisziplinärer Diskurs über Stadt und Zukunft: Die Installationen des Festivals bieten neue Perspektiven – wie in der Liebfrauenkirche, inszeniert von Ingo Bracke und Peter Reulein.
© Ingo Bracke und Peter Reulein
Interdisziplinärer Diskurs über Stadt und Zukunft: Die Installationen des Festivals bieten neue Perspektiven – wie in der Liebfrauenkirche, inszeniert von Ingo Bracke und Peter Reulein.
Blick für das Detail: mbox studio berlin setzt das Schneewittchen-Denkmal in der Taunusanlage mit einer abstrakten Animation neu in Szene.
Blick für das Detail: mbox studio berlin setzt das Schneewittchen-Denkmal in der Taunusanlage mit einer abstrakten Animation neu in Szene.
© mbox studio berlin
Blick für das Detail: mbox studio berlin setzt das Schneewittchen-Denkmal in der Taunusanlage mit einer abstrakten Animation neu in Szene.
Alte Oper als Projektionsfläche: Das Mailänder Designkollektiv Karmachina wird mittels historischen Bildern, Animationen und Videostreams die Geschichte des Hauses erzählen.
Alte Oper als Projektionsfläche: Das Mailänder Designkollektiv Karmachina wird mittels historischen Bildern, Animationen und Videostreams die Geschichte des Hauses erzählen.
© Designkollektiv Karmachina
Alte Oper als Projektionsfläche: Das Mailänder Designkollektiv Karmachina wird mittels historischen Bildern, Animationen und Videostreams die Geschichte des Hauses erzählen.