Pionierarbeit im Sitzen
Wie man den Archetyp des Drehstuhls für die Gegenwart weiterdenkt, zeigt aktuell Wilkhahn, denn die Gestaltung des "WiChair" ist auf das Wesentliche reduziert: Ein Gestell aus Stahl, ein Fußkreuz aus Aluminium, Sitz- und Rückenschalen aus FSC-zertifiziertem Formholz. Mit maximal elf Schrauben versehen, kann jedes Einzelteil bei Bedarf ausgetauscht werden, die Armlehnen sind optional. Seit der Gründung im Jahr 1907 versteht sich Wilkhahn als Gegenmodell zur Wegwerfgesellschaft und setzt konsequent auf Langlebigkeit wie Reparaturfähigkeit der Büromöbel. Die neue Entwicklung steht so in einer langen Reihe von Ideen, die dazu beigetragen haben, dass das Unternehmen aus Niedersachsen heute ein internationales Renommee hat.
Der "WiChair" ist so auch ein Verweis auf die industrielle Qualität, die sich über Jahrzehnte bewährt hat, inklusive einem modernen Twist für die 3D-Beweglichkeit: Unter dem Sitz ist ein eigens entwickeltes Federelement angebracht. Dieses ermöglicht es, die komfortable Dynamik auf das Gewicht der Person anzupassen, die Platz nimmt. Bedient wird die Konstruktion ganz simpel mit einem Drehgriff. Erfrischend minimalistisch und befreit von aller Last wirkt der Drehstuhl, der den Körper auch im Sitzen in Bewegung hält.
Dank der zahlreichen Material- und Farboptionen kann der "WiChair" an formelle wie informelle Arbeitsumgebungen flexibel angepasst werden. Das Gestell ist beispielsweise neben der klassischen Ausführung in Raw Steel auch in den Farben Schwarz strukturmatt, Light Gray, Blush Pink, Soft Lemon oder Mint Green erhältlich. Ebenso ist die Ausstattung der Form mit abnehmbaren Stoffbezügen oder einer Vollumpolsterung möglich. Wilkhahn ist unter anderem nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert. Beste Voraussetzungen also für den "WiChair" von Wilkhahn, um in jeder Hinsicht zu einem wertgeschätzten Klassiker zu werden. (am)






