Ob Besprechungsbereiche, variable Konferenzräume, Tagungs- und Seminarzentren, Projektund
Gruppenarbeitsräume, Co-Workingbereiche oder multifunktionale Restaurant- und
Cafeteria-Zonen – bei flexiblen Nutzungskonzepten spielen drei Faktoren eine zentrale Rolle: Die
funktionale Qualität der Handhabung beeinflusst die Bewirtschaftungskosten, die Systemvielfalt
erlaubt die Anpassung an die jeweilige Einrichtungsaufgabe und die Gestaltungsqualität
symbolisiert die Wertschätzung, die den Arbeitsformen beigemessen wird.
Einhandbedienung, Selbststabilisierung und integrierte Verkettung
Der Designer Andreas Störiko hat für mAx eine verblüffende Klappmechanik entwickelt, die sich
nicht nur mit einer Hand bedienen lässt, sondern sich auch noch selbst stabilisiert: Beim
Ausklappen des T-Fußes „schnalzt“ eine Stützstrebe selbsttätig aus der Standsäule heraus und
arretiert automatisch im Gegenlager unter der Tischplatte. Der besondere Clou: Die Arretierung
erfolgt durch eine ansteigende Führungsbahn, in der sich die Strebe verkeilt. Dadurch wird die
Verbindung immer fester, je mehr an dem Tisch gerüttelt wird – und das verschleißfrei, weil
jeder Abrieb kompensiert wird. Auch das Abbauen lässt sich kinderleicht bewerkstelligen: mit
leichtem Druck die Stützstrebe in die Standsäule zurückdrücken und den T-Fuß einklappen – in
einem flüssigen Bewegungsverlauf und ebenfalls mit einer Hand. Im Klappmechanismus ist nicht
nur das Gegenlager integriert, sondern auch das Verkettungselement zur Aufnahme von
Einhängeplatten. So werden lose Verbindungsteile vermieden und die Kräfte und Belastungen
direkt über das robuste Gestell abgetragen. Da ist es dann fast schon selbstverständlich, dass ein
ausgeklügeltes Sicherungssystem das unbeabsichtigte Aus- und Einklappen der Gestelle
verhindert.
Systemvielfalt und modulare Koordination
Im Klapptischprogramm mAx gibt es Einzel-Klapptische, die durch das seitliche Einrücken der
schlanken T-Fußgestelle auch stirnseitig komfortable Beinfreiheit bieten, und Systemtische mit
kantenbündigem Gestell, die per Einhängeplatten verkettet werden können. Aus den
vielzähligen, auf Platzzahlen, Sitzbreiten und sinnvolle Formate und Geometrien abgestimmten
Modulen lassen sich enorm vielfältige Settings generieren: von lose aufgestellten Gruppierungen
über lineare oder abgewinkelte Verkettungen bis hin zu nahezu unendlich skalierbaren
Konferenztischanlagen, die offen, U-förmig oder geschlossen ausgeführt sein können.
Einsatzbereiche sind vor allem Tagungs- und Seminarzentren, Gruppenarbeits- und
Projektarbeitsräume, flexibel genutzte Arbeits- und Besprechungszonen sowie teilbare, variabel
genutzte Konferenzräume. Die integrierten Stellgleiter können eventuelle Bodenunebenheiten
auch bei großen Verkettungen ausgleichen.
Gestaltungsoptionen in erstklassiger Qualität
Der funktionalen Vielfalt entsprechen unterschiedliche Tischplattenmaterialien, Oberflächen und
Kantenausbildungen: von robusten Einsteigermodellen mit direktbeschichteter Feinspanplatte
über Laminate bis zu hochwertig furnierten Platten, die wahlweise als Leichtbauplatten
ausgeführt sind. Je nach Umbauhäufigkeit, Bewirtschaftungs- und Gestaltungskonzept stehen
einfache PP-Kanten, ballige Holzkanten mit integriertem Stoßprofil oder elegant gefasste
Tischkanten zur Wahl. Die Ausführung des Klappmechanismus und der T-Fußgestelle in
Aluminium-Druckguss bietet nicht nur Maßhaltigkeit, Stabilität und Langlebigkeit, sie vermittelt
mit den präzise gestalteten Radien und den beschichteten, polierten oder glanzverchromten
Oberflächen auch hohe Wertschätzung der Arbeitsformen. Das Zubehör für das
Klapptischsystem umfasst Sichtblenden, Tischverbinder, additive Elektrifizierungssets und
Transportwagen.