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Im Fokus: KLIMA

Im Stylepark Magazin Themenfokus Klima präsentieren wir Ihnen zukunftsweisende Ideen aus Design und Architektur, aktuelle Forschungen, spannende Persönlichkeiten und unternehmerisches Engagement für ein nachhaltiges Handeln. Viel Spaß beim Lesen!

Den Bestand wertschätzen

Der dänische Architekt Søren Pihlmann spricht sich klar gegen konventionelle Neubauten aus. Mit seinem Kopenhagener Büro Pihlmann Architects konzentriert er sich stattdessen auf die Renovierung, Umnutzung und Wiederverwendung von Materialien in Bestandsgebäuden. Im Gespräch erläutert er, welche Herausforderungen und Chancen dieser Ansatz hat.

Starke Möbel aus Papier

Arper stellt mit "Catifa Carta" ein zukunftsweisendes Material vor, das aus einem Holznebenprodukt hergestellt wird: PaperShell. Andrea Mulloni, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeit, sagt uns im Interview welches Potenzial die neue Entwicklung hat.

Sonnenstrahlen fürs Stadtbild

Nicht immer ist dort, wo Schatten ist, auch Licht: Auf dem Fahrradweg zwischen Offenbach und Frankfurt am Main sah es jedenfalls lange Zeit düster aus für eine sichere und umweltfreundliche Straßenbeleuchtung. Das Projekt "Main Light" bringt anlässlich des WDC 2026 nun buchstäblich Licht ins Dunkel – mit einer solarbetriebenen Beleuchtung, die Design und Verantwortung im öffentlichen Raum demokratisch mitdenkt.

Radikales Recycling

Marcel Raymaekers ist ein kompromissloser Pionier der zirkulären Architektur in Europa. Sein opulentes Werk wurde lange übersehen – bis das Kollektiv Rotor begann die eigensinnige Baukunst zu dokumentieren.

Im Detail: "d2" von Wagner Living

"d2" von Wagner Living ist ein Einrichtungssystem nach Maß, das als raumbildendes Prinzip von Gonzalez Haase AAS und Diez Office entwickelt wurde. Für einen klaren Überblick haben wir die wichtigsten Aspekte für Sie zusammengetragen – vom Funktionsprinzip über die Einsatzfelder bis zum gestalterischen Anspruch.

Mit der Natur entwerfen

Der Architekt Prof. Dr. Ferdinand Ludwig ist Professor für Grüne Technologien in der Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität München (TUM) und Partner beim OLA Office for Living Architecture. Welchen Nutzen die Baubotanik für die Stadt der Zukunft haben kann, sagt er uns im Interview.

Offenporige Pflastersteine

Mit dem "GDM.KLIMASTEIN" hat der bayerische Betonsteinhersteller Godelmann einen dreischichtigen Stein entwickelt, der Flächen befestigt, ohne sie zu versiegeln.

Architektur der Ermöglichung

Der DAM Preis 2026 wird an Grundmann Architekten für die Erweiterung eines Güterbahnhofs zum Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) in Berlin verliehen. Warum eine Entprogrammierung der Räume bedeutsam ist und wie er die Gegensätze beim Bauen im Bestand balanciert, sagt uns Peter Grundmann im Interview.

Blickpunkt: Architektinnen – Anna Heringer

In unserer Serie "Blickpunkt: Architektinnen" stellen wir Ihnen in regelmäßiger Folge das Werk von Architektinnen vor – wie das von Anna Heringer, die in Sachen Lehmbau eine absolute Überzeugungstäterin ist. Seit der Gründung ihres eigenen Büros hat sie sich ganz diesem Material verschrieben, das für sie nicht nur ökologische und ökonomische Vorteile hat, sondern auch den NutzerInnen die Teilhabe am Bauen selbst ermöglicht. Für ihren Einsatz ist sie vor kurzem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Leise Helden

Roca Group revolutioniert aktuell ganz nebenbei die Herstellung von Keramik – mit der Investition in eine Entwicklung für den weltweit ersten Tunnelofen, der elektrisch betrieben wird.

e wie emanzipiert

Der "Gebäudetyp e" ist in Deutschland derzeit in aller Munde. Manchen gilt er als Schlüssel zur Bauwende, anderen schlicht als rechtssichere Möglichkeit, jenseits eines aufgeblähten Katalogs von Regeln, Normen und Verordnungen "einfach bauen" zu können. Doch was hat es mit dem Kürzel auf sich, wie sieht das in der Konkretion aus und was sagen Fachleute?

Modularer Klimaschutz

Im Rahmen des Programms des World Design Capital 2026 der Region Frankfurt Rhein Main präsentiert das Designbüro OMC°C das sozio-ökologische Projekt "Schattengrün". Mit diesem können Fassaden unkompliziert und partizipativ begrünt werden.

Das Paradies retten

Gary Bencheghib ist Filmemacher und Umweltaktivist. Ende 2020 hat er gemeinsam mit seinen beiden Geschwistern Kelly und Sam die Organisation Sungai Watch gegründet, die sich mit schwimmenden Müllbarrieren und Säuberungsaktionen der massiven Umweltverschmutzung in Indonesien entgegenstellt. Parallel sucht er nach Möglichkeiten, die gesammelten Kunststoffabfälle zu recyceln – und setzt mit Sungai Design und einem Tiny House erste Schritte in Richtung Gestaltung und Architektur.

Architektur aus dem Meer

Man kennt sie vom Strandspaziergang am Meer, seltsam schmucke platte Kugeln, stabil und fragil zugleich – leere Seeigel-Gehäuse. Oft sind sie in ihren Rundungen kaum beschädigt. Wie schaffen es diese gekurvten Schalen mit so wenig leichtem Material so robust zu sein? Und inwiefern kann ihre Struktur dem zukunftsorientierten Bauen dienen?

"Fröhlich pfeifend mit Vollgas in die Katastrophe"

ArchitektInnen und IngenieurInnen gehören zu jenen Menschen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Welt zu verbessern. Doch was macht einer, der zu der Erkenntnis gelangt, dass die Welt nicht mehr zu retten ist, wenn man so weiterbaut wie bisher? Der Architekt und Ingenieur Werner Sobek offenbart im Gespräch mit unserem Autor Falk Jaeger verstörende Wahrheiten.

Die Logik der Natur

BIG-Bjarke Ingels Group und CRA-Carlo Ratti Associati haben das Hochhaus "CapitaSpring" in Singapur erdacht – eine Vision für die Zukunft des Städtebaus, die heute mit dem Internationalen Hochhaus Preis ausgezeichnet wurde. Die Idee des vertikalen Urbanismus erklären uns Brian Yang und Carlo Ratti im Interview.

Fair zu Mensch und Umwelt

Der Diplom-Umweltwissenschaftler Jörg Hoffmann ist Nachhaltigkeitsmanager beim deutschen Möbelhersteller Wilkhahn. Im Interview zeigt er auf, worauf es dem international agierenden Unternehmen beim Engagement für die Umwelt ankommt, und welche Ziele noch auf der Agenda stehen.

Gutes Klima

Henning Larsen Architects A/S forscht aktuell an einem modularen System, das als Alternative zu Klimaanlagen in öffentlichen Räumen dienen könnte.

Eine gemeinsame Sprache

Mit der Materialdatenplattform Revalu können ArchitektInnen für eine Lebenszyklus-Analyse ihres Projekts die Umweltauswirkungen verschiedener Baumaterialien vergleichen. Die datengestützten Entscheidungen sollen helfen, die Klimaziele zu erreichen. Kika Brockstedt, Co-Founder & CEO der Revalu Impact AG, erklärt uns die Idee im Interview.

Frisch entsiegelt

Das Semesterprojekt "now_unsealed" von Studierenden des Lehrgebietes Integrierendes Design an der Hochschule für Gestaltung Offenbach thematisiert die dringenden Umweltprobleme wie Klimawandel, Ressourcenverbrauch und Flächenversiegelung. Wir stellen Ihnen eine Auswahl der Projekte vor.

Alles ist miteinander verbunden

Das in Kopenhagen ansässige Architekturbüro Djernes & Bell gestaltet bestehende Gebäude und Landschaften unter besonderer Berücksichtigung des kulturellen Erbes, der verwendeten Materialien sowie des jeweiligen Kontexts neu. Durch Umgestaltung, Restaurierung und ressourcenschonendes Design schafft das Büro nachhaltige Räume, die einen ökologischen, sozialen und kulturellen Mehrwert generieren. Im Interview gibt uns das Duo Einblicke in ihre Arbeit.

Beton ohne Fußabdruck

Saferock entwickelt aktuell eine nachhaltige Alternative zum klassischen Beton: Als Basis für den Geopolymerbeton dienen industrielle Beiprodukte aus dem Bergbau.